
Hören Sie auf, über die Leistungsdaten zu rätseln – so wird das Einrichten von Infrarotheizungen einfacher.
Wenn Sie ein Infrarotheizungssystem in verschiedenen Ländern einsetzen wollen, kennen Sie sicherlich das größte Problem: das Stromnetz.
Es handelt sich dabei um einen einfachen Fehler, der viel Geld kostet. Wenn man eine Lampe verwendet, die für eine Spannung von 110 V in den USA konzipiert wurde, und diese anschließend in ein Industriestromnetz mit 480 V oder 575 V einstöpselt, dann funktioniert die Lampe nicht mehr – sofort.
Wir entwickeln Infrarotröhren, die diesen Spannungsschwankungen standhalten können. Das Ziel ist es, Ihnen die gewünschte Wärme zu liefern, ohne dass Sie überall in Ihren Maschinen riesige, teure Transformatoren einbauen müssen.
Die physikalischen Grundlagen
Die Spannung ist nicht nur eine Zahl in der Spezifikation. Sie beeinflusst alles an der Konstruktion der Lampe – von der Dicke des Filaments bis hin zur Art seiner Windung.
Bei hohen Spannungen wie 480 V oder 575 V passen wir die Geometrie des Wolframfilaments an. Warum? Damit die Leistung gleichmäßig über die gesamte Röhre verteilt wird. Ohne diese Anpassung entstehen „heiße Punkte“ – das ist im Grunde ein Todesurteil für das Filament.
Wenn die Spannung falsch ist, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder gibt es überhaupt keine Wärme, oder die Lampe geht nach etwa drei Sekunden kaputt. Wir kümmern uns um den inneren Widerstand, damit die Leistung unabhängig vom Standort Ihrer Fabrik konstant bleibt.
Materialien und die „Wärmetraps“
Wir nutzen hochreinen Quarzschaum zur Herstellung der Röhren. Er ist durchsichtig, widerstandsfähig und lässt Kurzwellenstrahlung ungehindert durchdringen, ohne die Wärme aufzunehmen.
Für besonders anspruchsvolle Anwendungen fügen wir Halogengas hinzu. Das klingt zwar kompliziert, doch im Grunde sorgt dieses Gas dafür, dass das Wolframfilament länger funktioniert.
Aber Achtung: Achten Sie auf die Wärmedichte. Wenn man eine hohe Leistung in einen kleinen Raum bringt, kann das dazu führen, dass die Hülle der Lampe schmilzt oder die Reflektoren beschädigt werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kühlventilatoren mit der entstehenden Wärme mithalten können. Andernfalls verbrennen Sie einfach Ihre eigenen Kabel.
Installierung
Wir möchten nicht, dass Sie sich mit der Technik herumschlagen müssen. Wir bieten verschiedene Anschlussmöglichkeiten an – wie R7- oder Sk15-Anschlüsse. Dadurch können die Lampen einfach eingesetzt werden.
Der Sitz der Lampen muss fest sein – das ist wichtig, damit es keine Überspannungen an den Anschlussstellen kommt. Das ist meistens der Grund dafür, warum Hochspannungsanlagen versagen.
Verbinden Sie die Lampen einfach mit Ihrem Controller, stellen Sie die PID-Einstellungen ein – und schon funktioniert alles.